Invasive Therapie

Fetale Transfusion

Bei Unverträglichkeiten der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) oder der Blutplättchen (Thrombozyten) zwischen Mutter und Kind (z.B. Rh-Konflikt, Alloimmun-Thrombozytopenie) können kindliche Blutübertragungen durchgeführt werden.

Punktionen und Drainagen von fetalen Körperhöhlen

Zur Differenzialdiagnose von fetalen Erkrankungen und zur Vermeidung von Folgeschäden können bei krankhaften Ansammlungen von Flüssigkeiten in präformierten Körperteilen (Blase, Nieren, Brustkorb, usw.) diese abpunktiert und untersucht werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dauerhafte Drainagen zwischen kindlichen Körperhöhlen und der Fruchthöhle (feto-amniale Drainagen) zu schaffen, wenn ein entsprechender Nutzen für das Kind zu erwarten ist.

Bei Polyhydramnion bezeichnet eine überdurchschnittlich große Ansammlung von Fruchtwasser in der Fruchtblase und tritt vermehrt bei Vorliegen eines Diabetes mellitus auf.
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Polyhydramnion
(z.B. Zwillings-Transfusions-Syndrom bezeichnet das in der Medizin gleichzeitige Vorliegen verschiedener Symptome mit meist einheitlichen Ursachen.
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Syndrom
usw.) können von uns Fruchtwasser-Drainagen durchgeführt werden. Dies kann auch wiederholt notwendig sein.

Siehe auch: Plazentapunktion, Fruchtwasserpunktion, Nabelschnurpunktion